Die Junge Union Epfenbach hat eine recht aktive und gut dokumentierte Geschichte:

Gegründet wurde die JU Epfenbach zum ersten Mal in den Jahren 1958/59. Gründungsmitglieder waren damals: Otto Orth, Otto Erles, August Hafner, Johann Heimel, Eduard Rapf, Gilbert Arnold, Gerhard Schostal, u.a.

Im Februar 1961 rückte August Hafner von der Jungen Union in den Gemeinderat nach (das langjährige Mitglied Martin Hafner verstarb leider). Er war seit dem bis 1999 Gemeinderat (38 Jahre!!) und lange Jahre stellvertretender Bürgermeister.

Bei den Landtags- und Bundestagswahlen - in den 60er Jahren - wurden durch die Junge Union Epfenbach Werbeprospekte und Flugblätter in alle Haushalte von Epfenbach, Neidenstein, Eschelbronn und Reichartshausen ausgetragen und reichlich Plakate verteilt. 

Auch fand, auf Initiative der JU Epfenbach, im Bürgersaal des Rathauses in Epfenbach eine öffentliche Versammlung des CDU-Kreisverbandes mit Landwirtschaftsminister Eugen Leibfried aus Guttenbach statt.

Mit Erreichung der Altersgrenze von 35 Jahren Ende der 60er Jahre und wegen geringem Interesse der damaligen Jugendlichen aus Epfenbach kam es zu einem Stillstand und später zur Auflösung des Ortsverbandes der Jungen Union in unserem Dorf. 

Gegründet wurde die JU Epfenbach zum zweiten Mal 1976.

Am 28. April 1976 fand die erste Mitgliederversammlung statt. Gleich in diesem ersten Jahr wurde viel in die Wege geleitet. Ein Maitanz - der sich zur Tradition entwickelte - wurde veranstaltet. Auch wurden Referenten, zum Teil auch mit der CDU Epfenbach, eingeladen, die über Tagespolitik und Grundsätzliches sprachen, wie z. B.: Herr Dr. Czaja, MdB, der sich zur Ostpolitik äußerte. Eine Tanzveranstaltung mit der Tanzkapelle "The Outlaws" rundete den erfolgreichen Start ab.

1977 nahm die JU Epfenbach auch an dem Kreistag der Jungen Union teil und diskutierte über Lohn- und Einkommenssteuer. Die damaligen Mitglieder, unter ihrem Vorsitzenden Peter Münkel, stellten sich auch dem Problem der zunehmenden Arbeitslosigkeit und dem wachsenden Müllproblem.

Im Jahre 1978 organisierte die Junge Union Epfenbach, zusammen mit den Ortsverbänden der Nachbarorte (Sinsheim, Waibstadt, Neckarbischofsheim und Helmstadt) ein Woche der JU. Zusammen mit der CDU Epfenbach wurde auch ein "Preis-Skat" veranstaltet. Am 16.4 ernteten sie mit der Organisation einer Disco vollen Erfolg. Von der Welle des Erfolgs getrieben wurde noch ein Tanzabend angehängt.

1979 rückten die Kommunalwahlen, aus aktuellem Anlass in den Vordergrund. Trotzdem durfte der traditionelle Maitanz nicht fehlen. Eine Podiumsdiskussion beschäftigte sich unter anderem mit dem Thema: "Familie!" Vor Weihnachten veranstaltete man einen gemütlichen Familienabend mit reger Teilnahme. Auch der "Preis-Skat" wurde wieder ein Erfolg.

Im Jahr der Bundestagswahl 1980 kamen Minister Weiser und OB Baier nach Epfenbach und verbreiteten Weltstadtflair.  Der Maitanz und ein Frühlingsfest liefen wie von allein und waren höchst erfolgreich.

Der "Preis-Skat" durfte natürlich auch im Jahre 1981 nicht fehlen. Die Idee ein Grillfest zu veranstalten wurde auch positiv aufgenommen. Teilnahme am Markttag mit einem eigenen Stand. Intensive Zusammenarbeit auf Kreisebene mit den Jugendlichen der nahen Ortsverbände. Die JU Epfenbach hat zu dieser Zeit mehr als 26 Mitglieder.

1982 war wieder der Maitanz auf dem Veranstaltungskalender. Auch wurde sich kritisch mit dem Thema der Nuklearen Abschreckung auseinandergesetzt. Ein Vortrag über "Jugendarbeitslosigkeit" wurde ebenfalls positiv gewertet. Einen Filmeabend und ein Oktoberausflug gehörten in diesem Jahr ebenso dazu, wie die Teilnahme an den Kreisveranstaltungen. 

Der Maitanz 1983 war in diesem Jahr, ebenso wie das Grillfest der CDU Epfenbach wieder Pflicht. Auch eine JU-Hüttenparty wurde dem Veranstaltungskalender hinzugefügt. Die Teilnahme am Markttag verlief wiederum erfolgreich und die Gemeinde wurde auf die schlechte Personennahverkehrsbindung hingewiesen. Weihnachtsaktion zu Gunsten alter Menschen in Epfenbach.

1984 waren die Kommunal- und Landtagswahlen neben dem Maitanz die beherrschenden Themen.

Nicht zuletzt aus diesem Grund wurde sich intensiv mit dem Thema "Wirtschaftspolitik" auseinandergesetzt. Der Schaukasten wird zusammen mit der CDU gekauft. Auch am Markttag wurde erneut erfolgreich teilgenommen.

Der Maitanz und die Beteiligung am Markttag gehörten 1985 selbstverständlich dazu. Bedauerlicherweise fiel der Maitanz in den darauffolgenden Jahren auf Grund eines Überangebotes aus. Dennoch wurde auch 1986 und 1987 am Markttag teilgenommen und ernsthaft über Tagespolitik und kommunale Entwicklungen diskutiert.

In den darauffolgenden Jahren, 1986-2002, veranstaltete die Junge Union Epfenbach nur noch vereinzelte Feste und Diskussionen. Regelmäßig jedoch erschienen Weihnachtsanzeige.

Auch unterstütze die JU Epfenbach aktiv das Ferien- und Jugendprogramm der CDU Epfenbach.

Beschlossen wurde anfangs 2002, wieder aktiver - auch im eigenen Namen - zu werden.